Planungen zum Ausbau der Straßenbahn
HEAG mobilo und DADINA arbeiten weiter an den fachlichen Grundlagen für die geplante Straßenbahnanbindung von Weiterstadt sowie Roßdorf und Groß-Zimmern mit Darmstadt
Die Planungen für den Ausbau der Darmstädter Straßenbahn sowohl nach Weiterstadt als auch nach Roßdorf und Groß-Zimmern im Landkreis Darmstadt-Dieburg laufen weiter. Da die ersten Berechnungen eine grundsätzliche Förderfähigkeit mit Bundes- und Landesmitteln erwarten lassen, prüfen die Projektpartner HEAG mobilo und DADINA weitere Varianten. Dieses Arbeitspaket wird noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Schließlich gilt es, fundierte fachliche Grundlagen für politische Entscheidungen sowie die öffentliche Diskussion sorgfältig vorzubereiten und einzuordnen.
„Bei Infrastrukturprojekten dieser Größenordnung ist Sorgfalt wichtiger als Geschwindigkeit. Wir möchten sicherstellen, dass die vorliegenden Erkenntnisse fachlich belastbar sind und nachvollziehbar eingeordnet werden können“, erklärt Johannes Gregor, Geschäftsführer der HEAG mobilo. „Den Menschen in der Region sollen alle Für und Wider bekannt sein, bevor sie sich entscheiden“.
Die Region gemeinsam weiterdenken
Die HEAG mobilo untersucht, wie die Verbindung von Weiterstadt sowie Roßdorf und Groß-Zimmern mit Darmstadt langfristig verbessert werden kann. Dabei geht es neben der neuen Verkehrsinfrastruktur um die Frage, wie eine wachsende Region auch künftig gut miteinander zu verbinden ist.
„Schon heute wohnen, arbeiten, lernen und verbringen viele Menschen ihre Freizeit über kommunale Grenzen hinweg. Die Entwicklung der Region macht deutlich, dass Mobilität, Erreichbarkeit und Verbindungen zwischen Stadt und Landkreis stets gemeinsam gedacht werden müssen“, führt Jörg Gerhard, Geschäftsführer der DADINA, aus.
Dialog als wichtiger Bestandteil des Projektes
Ein wichtiger Bestandteil der aktuellen Arbeiten ist die Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU), die die Wirkungen des Projektes nach einem bundesweit einheitlichen Verfahren bewertet. „Der durch die NKU ermittelte Indikator entscheidet, ob das Projekt grundsätzlich förderfähig sein kann“, erklärt Johannes Gregor. „Wir haben die ersten Ergebnisse gesichtet und es gab noch zahlreiche offene Fragen. Diese werden belastbar geklärt, damit wir den Gremien und der Öffentlichkeit ein seriöses und verlässliches Ergebnis präsentieren können.“
Die HEAG mobilo und die DADINA werden zu gegebener Zeit die Kommunen und die Öffentlichkeit umfassend einbeziehen.