Stadtbahn Utsunomiya in Japan
Unter dem Markennamen „Light Line” (mit Zusatz Haga Utsunomiya LRT) verbindet eine 14,6 km lange Stadtbahn neuester Generation den JR-Bahnhof Utsunomiya Station mit der angrenzenden Stadt Haga. Die neue Linie in West-Ost-Ausrichtung ergänzt das bislang ausschließlich in Nord-Süd-Orientierung angelegte Schienennetz und bindet große Arbeitsplatzstandorte, Bildungseinrichtungen, die Universität, ein großes Einkaufszentrum sowie weitere Sport- und Einzelhandelsstandorte an. Ein ausführlicher Artikel über die Vorgeschichte, die bauliche Ausführung, die Fahrzeuge und den Betrieb der neuen Bahn sowie ihren Erfolg und weitere Ausbauperspektiven findet sich in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 1-2/2025.
Die neue Metro in Thessaloniki
Die verkehrliche Ausgangssituation fassten die Verantwortlichen so zusammen: Busse, bisher einziges ÖPNV-Angebot in Griechenlands zweitgrößtem Ballungsraum, hatten einen Marktanteil von 30 % (vermutlich nur auf den motorisierten Verkehr bezogen), bei regelmäßigen Staus betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit im zentrumsnahen Hauptstraßennetz nur 6 km/h, also bessere Schrittgeschwindigkeit, die Hälfte aller Autos im Zentrum parkte illegal und die Feinstaubkonzentration in der Luft überschritt die EU-Grenzwerte an 205 Tagen im Jahr. Der Vertrag für das Basisprojekt der Metro wurde 2006 mit einem Joint Venture geschlossen. Das Ausscheiden von Unternehmen, mehrere Firmenübernahmen und andere Turbulenzen führten im Laufe der Jahre zu Änderungen in der Zusammensetzung. Tausende archäologische Fundstücke aus der Antike verzögerten die Bauarbeiten, doch nun konnte endlich die erste Linie in Betrieb genommen werden. Der Artikel in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 1-2/2025 informiert umfassend über die fahrerlos betriebene Metro Thessaloniki und ihren weiteren Ausbau.
Reutlingen beschließt Streckenführung der Regional-Stadtbahn
Das neue Konzept zur Verkehrsführung trennt ÖPNV und motorisierten Individualverkehr bei der Unterquerung der Bahnanlagen. War der Gesamtverkehr im alten Zustand im Zuge des Sterndamms gebündelt, wurde nun für den ÖPNV ein zusätzlicher Tunnel am nordwestlichen Ende der Personenbahnsteige geschaffen; dieser führt etwa in gerader Verlängerung der Brückenstraße zur Rückseite der Bahnstation, wo auf den schon seit 1973 vom ÖPNV genutzten Flächen eine Anlage zur Aufnahme aller Straßenbahn- und der meisten Buslinien entstanden ist. Zum Fahrgastwechsel wurden zwei Haltestellen angelegt, jeweils eine vor und hinter der Bahnunterquerung. Doch leider ist gerade aus Fahrgastsicht nicht alles eitel Sonnenschein an dieser neuen Verkehrslösung. Lesen Sie in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 1-2/2025 alles über das neue Stück Berliner Verkehrsinfrastruktur.