Shanghai: U-Bahn und Suburban Railway
2023 erst feierte die Metro in Shanghai ihren 30. Geburtstag. Mit insgesamt 897 km Streckenlänge hat die Shanghai Metro das längste U-Bahn-Netz der Welt. Damit liegt sie nun wieder vor der U-Bahn der chinesischen Hauptstadt Peking (Beijing). Mit ihren derzeit 20 Linien ist sie auch nach Fahrgastzahlen die weltweite Nummer eins: 2019 wurden 3,88 Mrd. Fahrgäste befördert.
Auf seinen Lorbeeren ruht man sich indessen nicht aus. Das Metro-Netz wird weiter ausgebaut und mit der Suburban Railway kam inzwischen ein Vorortbahnsystem hinzu, das mit bis zu 160 km/h befahren wird. Zum Einsatz kommt Rollmaterial, das von Hochgeschwindigkeitszügen abgeleitet wurde. Auch wenn derzeit einige Unsicherheit bezüglich der längerfristigen Priorisierung der Projekte herrscht, steht doch fest, dass die 1000-Kilometer-Marke in den nächsten Jahren geknackt wird. Lesen Sie in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 5/2025, wie der Betrieb auf dem größten U-Bahn-System der Welt läuft und wo die nächsten Ergänzungen des Netzes anstehen.
Ringverkehr in der Dortmunder Innenstadt
In dem Positionspapier „Dortmund.mobil 2030, Motor der Verkehrswende“, das im Sommer 2021 von DSW21, dem zentralen Mobilitätsdienstleister in Dortmund, herausgegeben worden ist, standen die Einführung der Innenstadtbuslinie 400 und des CityTaktPlus auf dem Innenstadtabschnitt der Stadtbahnstrecke I im Mittelpunkt kurzfristig umsetzbarer Möglichkeiten. Im Februar 2025 beschloss der Rat der Stadt Dortmund das Linien- und Betriebskonzept für die Linie 400 sowie die Stadtbahnlinien U41 Hörde–Fredenbaum und U49 Stadtmitte–Hafen einschließlich der daraus entstehenden Änderungen im Angebot der bestehenden Buslinien 412, 451, 452, 453, 455 und 456.
Zu den Zielen des neuen Konzepts gehört eine Beschleunigung des innerstädtischen Busverkehrs und eine Förderung der Verlagerung von CO2-intensiven Pkw-Fahrten auf klimafreundlichere Verkehrsmittel. Bei der Planung des nun zur Umsetzung anstehenden Angebots flossen Anregungen und Stellungnahmen der politischen Gremien mit ein. Der Start der Linie 400 und der sie zum Vollring ergänzenden Linie 401 war für den 27. August 2025, den ersten Werktag nach den nordrhein-westfälischen Sommerferien vorgesehen. Aufgrund von mehreren Rohrbrüchen in der Kronprinzenstraße können die Linien 400/401 nach Rücksprache mit der Dortmunder Netz GmbH, dem Rohrleitungsbetreiber des Energie- und Wasserversorgers DEW21, voraussichtlich aber erst mit etwa zwei Monaten Verspätung nach den Herbstferien am 27. Oktober 2025 fahren. Ein Bericht in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 5/2025 informiert über die geplanten Änderungen und spannt den Bogen zu einer Vorläuferlinie, die bereits vor 100 Jahren mit ähnlichen Zielsetzungen wie die neue Ringlinie eingesetzt worden war.
Große Bauvorhaben und Investitionen der Forchbahn
Die meterspurige Forchbahn (FB) bedient seit dem 26. November 1912 die Strecke von Zürich-Stadelhofen via Forch und die Ortschaften Zollikerberg, Zumikon, Egg bis nach Esslingen. Die eigene Streckenlänge ab Rehalp beträgt rund 13,057 km. Zusätzlich benutzt die FB auf dem Streckenabschnitt zwischen Zürich-Stadelhofen und Rehalp (3,347 km) die Straßenbahngleise der Linie 11 der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), sodass sich eine Gesamtlänge der als S 18 in den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) integrierten Linie von rund 16,4 km ergibt. Während auf der VBZ-Strecke mit 600 V Gleichstrom gefahren wird beträgt die Fahrleitungsspannung ab Rehalp bis Esslingen 1200 V DC.
Ursprünglich war die Forchbahn als Überlandstraßenbahn gebaut, benutzte die Forchstrasse und fuhr durch die beengten Ortschaften. Als in den 1950er Jahre der allgemeine Straßenverkehr stark zunahm wurde die Bahn von manchen als Verkehrshindernis angesehen und ihre Umstellung auf Busbetrieb gefordert. Nach einer emotionalen Volksabstimmung vom 3. Juli 1955 im Kanton Zürich wurde die Sanierung der FB beschlossen und zur Abtrennung von Gleis und Straßenverkehr baute man sogar einen Tunnel für die Bahn. Unterdessen stiegen die Anforderungen weiter und unter dem Titel „Frieda 2030“ soll die im Volksmund so bezeichnete Bahn nun noch leistungsfähiger werden und zugleich die Barrierefreiheit umgesetzt werden. Neue Stationen, neue Technik und neues Rollmaterial werden beschafft. Ein ausführlicher Artikel in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 5/2025 erzählt von der alten Forchbahn und ihrer Metamorphose zu einer leistungsfähigen Pendlerbahn.