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Nord-Süd-Stadtbahn Köln: Sanierung und Weiterbau des Gleiswechselbauwerks Waidmarkt

2019 10 Tribus kl

Aufnahme: KVB/G. Meyer

[stadtverkehr 5/2021] Seit 2003 ist die „Nord-Süd Stadtbahn“ in Köln in Bau. Die zentrale Baustufe 1 des aus zunächst drei Baustufen bestehenden Gesamtprojekts umfasste auf einer Länge von rund 4 km eine fast vollständig unterirdische Strecke mit sieben Stationen ungefähr parallel zum Rhein durch die Südstadt und verschiedene Altstadtviertel. Am 3. März 2009 kam es zur Katastrophe. Das Gebäude des Kölner Historischen Archivs stürzte über einem sich plötzlich auftuenden Hohlraum ein, zwei angrenzende Wohnhäuser brachen ebenfalls in sich zusammen und stürzten in die Tiefe. In den Trümmern dieser Häuser starben zwei Menschen, die nicht mehr rechtzeitig evakuiert werden konnten. Große Mengen von Archivmaterial aus rund 1000 Jahren Stadt-, Regional- und Kirchengeschichte versanken in Geröll, Kies, Schlamm und Grundwasser. Ihre Bergung und anschließende Restaurierung – soweit überhaupt möglich, 5 % der Archivalien gelten als unwiederbringlich verloren – bezeichnete Kölns Oberbürgermeisterin Reker als Generationenaufgabe, deren Kosten ein Gutachter auf hunderte von Millionen Euro schätzte. Der durch das Unglück entstandene Sachschaden wurde 2018 mit rund 1,2 Mrd. EUR beziffert.

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Ist Wasserstoff ein zukünftiger Energieträger für Busantriebe?

2019 10 Tribus kl

Aufnahme: ESWE Wiesbaden

[stadtverkehr 5/2021] In der Region Amsterdam und beim Verkehrsbetrieb GVB hat man festgestellt, dass die VDL-Citea-Electric-Gelenkbusse der ersten Generation mit ihren Batterien unter allen äußeren Bedingungen 75 Kilometer mit einer Ladung fahren können. Diese Reichweite steigt mit fortschreitender Entwicklung, Mercedes-Benz bietet bereits 150 km, MAN 200 km. Batterien werden kompakter werden und mehr Ladung haben, aber es wird eine Weile dauern bis man unter allen Umständen mit einem vollelektrischen Bus 250 km/Tag mit einer Batterieladung fahren und dann den Stadtbuspark ausschließlich nachts in den Betriebshöfen laden kann. Die Anlagen für Gelegenheitsladung (Opp Charge) sind in bestehenden Städten sowohl räumlich als auch die elektrische Anschlusskapazität betreffend nicht immer einfach unterzubringen. In dieser Situation setzen mehr und mehr Busbetreiber auf Brennstoffzellenbusse. Doch sind damit alle Probleme gelöst?

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Vorortbahnen in Polen: Neue Rolle der Eisenbahn in den Ballungsräumen

2019 10 SG2 kl

Aufnahme: S. Göbel

[stadtverkehr 5/2021] Polen in den 1980er und 1990er Jahren: Das war die ökonomische Krise, und später der Wiederaufbau der Wirtschaft sowie die Einführung der neuen Ökonomie. Es wurden zahlreiche Bahn- und Busverbindungen eingestellt: Hunderte Gemeinden verloren Verkehrsanschlüsse, viele Menschen konnten keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr nutzen. Am Anfang 21. Jahrhunderts dann diese Situation: Die Städte waren mit Autos verstopft, Parkplätze waren rar, die Luftverschmutzung stieg drastisch an. Danach setzte ein gewaltiges Umdenken ein – neue, umweltfreundliche und bequeme Lösungen waren gefragt. Auf einmal erinnerten sich viele der Verantwortlichen der öffentlichen Verkehrsmittel, also Tram, Bus – und Eisenbahn.

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