Änderung des Mobilitätsverhaltens durch innovative Belohnungssysteme?

Aber die Pariser Klimaziele, deren inhaltliche Notwendigkeit wissenschaftlich gut belegt ist, geraten in dieser Pattsituation leicht aus den Augen. Die Unterzeichnerstaaten haben aus der Erkenntnis heraus, dass die Treibhausgasemissionen drastisch sinken müssen, soll nicht eine weitreichende Klimaveränderung mit lokal sehr unterschiedlichen, oft verheerenden Konsequenzen für die Lebensräume der Menschen, Tiere und Pflanzen riskiert werden, Emissionsminderungsziele beschlossen. Die Einhaltung dieser Ziele sollen die Staaten organisieren, und müssen dazu das o.g. Patt überwinden. Wie wäre es nun, aus den sinken müssenden nationalen Emissionsmengen für jeden Bürger ein Budget abzuleiten, ihn anzuhalten, damit auszukommen oder nötigenfalls zusätzliche Emissionsrechte käuflich zu erwerben, aber dabei größtmögliche Freiheiten bei der individuellen Schwerpunktsetzung zu genießen? Lesen Sie in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 4/2026 einen Beitrag zu Überlegungen für einen persönlichen CO2-Emissionshandel und die Skizze zu einer Studie, die Möglichkeiten zur Änderung des Mobilitätsverhaltens durch innovative Belohnungssysteme überprüfen würde – und die, Zeichen unserer Zeit, derzeit noch nicht aus den Startlöchern kommt, weil die Finanzierung fehlt.

FotomontageDurchschnittlicher CO2-Fußabdruck pro Kopf in Deutschland – die Mobilität steht durchschnittlich für ein Fünftel der Emissionen; CO2e: Die Effekte von unterschiedlichen Treibhausgasen (z.B. Methan) werden zu CO2-Äquivalenten umgerechnet und in die Berechnung einbezogen. Die Datengrundlage entstammt dem CO2-Rechner des Umweltbundesamts, Stand 2023.   Abbildung: Kompetenzzentrum nachhaltiger Konsum, Lizenz: CC BY-AS 4.0

EK-Newsletter

 
BriefAT Immer zügig informiert.
Unverbindlich und kostenlos!

Hier anmelden!

Gesamtprogramm 2025

 

»» zum Durchblättern

Ein Jahr lang Freude schenken

Geschenk abo sv