Straßenbahnen in Stockholm tun sich schwer

In den 1930er Jahren hatte Stockholm das größte Straßenbahnnetz im Land. Im Jahr 1937 gab es insgesamt 21 Straßenbahnlinien, einbegriffen die beiden Lidingöbahnen. Zu dieser Zeit bestand der stadteigene Wagenpark aus 316 Trieb- und 381 Beiwagen; die meisten waren klassische Zweiachser mit Pendelschaffnern. Zehn Jahre zuvor, 1927, waren die Zahlen nicht viel anders gewesen, doch in derselben Zeitspanne wurde praktisch aus dem Stand ein Autobusbestand von über 280 Wagen aufgebaut. Mit Blick auf den Fuhrpark fand Wachstum also auf der Straße, nicht aber auf der Schiene statt. In den folgenden Jahrzehnten zeigten sich auch in Stockholm die Schattenseiten des massenhaften Autoverkehrs und man suchte sein Heil im Aufbau eines verzweigten U-Bahn-Netzes. Doch dann sollte die Straßenbahn eine Chance zur Rückkehr erhalten. Nun läuft sie Gefahr, diese nicht nutzen zu können, weil die gewählte Organisationsstruktur eine wirtschaftliche und zielstrebige Umsetzung der Projekte nicht ausreichend unterstützt.

Ersatzverkehr für die Straßenbahnlinie 7 im Frühjahr 2023Ersatzverkehr für die Linie 7 mit Bussen und historischen Bahnen im Frühjahr 2023. Die modernen Fahrzeuge waren wegen Sicherheitsüberprüfungen außer Betrieb.    Aufnahme: T. Johansson

 

 

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