Frankfurt am Main: Niederschwelliges Impfangebot in der Tram

Da lag es nahe, eine zweite Tour aufzulegen, auch wenn der Aufwand nicht gering ist, müssen doch Stadt, Verkehrsunternehmen und DRK mit dem medizinischen Personal zusammengebracht werden. Für die Neuauflage wurde der Zeitraum 29. November bis 12. Dezember 2021 festgesetzt. Doch es kam anders, der Impf-Express wurde von zwei gegenläufigen Entwicklungen, auf die die Organisatoren nach eigenen Angaben keinen Einfluss haben, ausgebremst. Zuerst war am 29. November der Andrang so stark, dass die beiden Bahnen an zwei geeigneten Standorten stehenblieben und dort die Impfungen weiterliefen. Zuvor war die eigentliche Injektion zur Sicherheit stets nur im Stillstand, also z.B. an Haltestellen verabreicht worden. Auf der anderen Seite erhält die Stadt offenbar in der Woche 48 nur rund die Hälfte der bestellten knapp 20.000 Impfdosen und musste daher mehrere geplante Impfaktionen absagen, so auch bis auf weiteres den Betrieb des Impf-Expresses. Die Kürzung der Liefermengen erfolgte nach Angaben der Stadt einseitig durch den Bund. Ob die Impfstofflieferungen bald wieder mit dem Bedarf schritthalten können und ob der Impf-Express dann auch wieder rollen kann, ist derzeit (1.12.2021) noch nicht bekannt. Über das Konzept des Impf-Expresses und erste Erfahrungen informiert ein Artikel in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 12/2021.

2019 10 TribusAls Beitrag zur Zurückdrängung der Corona-Welle fuhr in Frankfurt am Main der Impf-Express und bot ein niederschwelliges Beratungs- und Impfangebot.   Aufnahme: S. Göbel

 

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