ITTRANS 2020 Banner 848x90px dt

Marktentwicklung bei den Niederflurstraßenbahnen

Die Zahl liegt auch erheblich höher als der langjährige Durchschnitt (11.234 Niederflur-Straßenbahnen im betrachteten „westlichen“ Marktzuschnitt in 33 Jahren, d.h. gut 340/Jahr). Wie bei jeder quantifizierenden Betrachtung spielen methodische Festlegungen eine Rolle. So wurde der große Auftrag neuer Straßenbahnfahrzeuge für das Kölner Niederflurnetz (62 x 60 m, 2 x 30 m) auf der Basis von 30-Meter-Einheiten verbucht. Da die Fahrzeuge in zumindest 60 Meter langen Zügen mit durchgehendem Fahrgastraum eingesetzt werden sollen, wäre auch eine andere Zählung möglich gewesen. Gelenkübergänge mit Schnelltrennvorrichtung gewinnen im Straßenbahnwesen an Bedeutung, wie sich auch bei den künftigen Bahnen im Rhein-Neckar-Gebiet und bei den Appenzeller Bahnen in der Schweiz zeigt. Meist geht es dabei darum, einen ungeteilten Fahrgastraum mit betrieblicher Flexibilität bei Defekten bzw. Wartungsbedarf zu verbinden oder Rücksicht auf vorhandene Werkstatteinrichtungen zu nehmen. Bemerkenswert ist, dass mehr als die Hälfte der neu georderten Straßenbahnen an den Enden Drehgestelle haben während zur Wagenmitte hin „Gelenkwägelchen“ mit nicht ausdrehenden Fahrwerken deutlich überwiegen (knapp 64 % der Fahrzeuge). So folgte Nantes dem Beispiel Strasbourg und sieht kleine Enddrehgestelle in den 49 bestellten Citadis-Bahnen vor. Alle weiteren Details finden Sie in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 3/2021.

2019 10 TribusNantes ersetzt die erste Generation moderner Straßenbahnen und bestellte Alstom Citadis mit Kleinrad-Drehgestellen an den Wagenenden.   Abbildung: Nantes Métropole

 

EK-Newsletter

 
BriefAT Immer zügig informiert – unverbindlich und kostenlos!

Hier anmelden!

Ein Jahr lang Freude schenken

Geschenk abo sv