100 Jahre Metro in Madrid

Wie in vielen anderen Metropolen entstanden auch in Madrid erste Pläne für eine U-Bahn bereits Ende des 19. Jahrhunderts. 1914 legte Miguel Otamendi einen Plan für ein Netz aus vier Linien mit 14 km Länge vor. Am 23. April 1917 begannen die Bauarbeiten an der Station Sol nach zuvor erfolgter Gründung der privaten Bau- und Betriebsgesellschaft „Companía Metropolitano Alfonso XIII“. Nach nur zweieinhalb Jahren eröffnete der König von Spanien am 17. Oktober 1919 den ersten Streckenabschnitt. Das Netz wuchs langsam und erreichte bis 1951 eine Länge von 27 km. Weitere Neubaustrecken folgten, darunter auch erstmals in die Vororte. Ende der 1970er Jahre wurde die private Metrogesellschaft verstaatlicht. Schon vorher hatte der Staat die Ausbauplanungen vorangetrieben. Ab der Linie 6 wurde ein größeres Profil gebaut, das breitete und leistungsfähigere Züge ermöglichte. Mit der Regionalisierung der Metro im Zuge der Bildung Autonomer Gemeinschaften im spanischen Staatswesen wurden enorme Kräfte freigesetzt und einige Jahre nach Gründung der Comunidad de Madrid begann ein beispielloser Ausbau, der das Netz in nur drei Legislaturperioden mehr als verdoppelte. Mit der wirtschaftlichen Krise kam die Expansion dann auf Jahre zum Erliegen, doch inzwischen wird wieder investiert. Lesen Sie in der neuen „stadtverkehr“-Ausgabe 10/2019 die faszinierende Geschichte der hundertjährigen U-Bahn der spanischen Hauptstadt.

2019 10 SG2Die U-Bahn in Madrid ist 100 Jahre alt und eines der größten Netze in Europa.  Aufnahme: S. Göbel

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